Kameraperspektiven und Kamerabewegungen sind keine technischen Entscheidungen — sie sind bewusst gewählt, um Emotionen zu leiten. Ich zeige anhand eigener Foto- und Filmarbeiten, wie Bildgestaltung auf unser Unterbewusstsein wirkt, welche Gedanken hinter einem visuellen Projekt stecken, und wie dieses Wissen für stärkeres Storytelling eingesetzt werden kann. Richtet sich an Foto- und Videoschaffende, die ihr visuelles Denken auf das nächste Level bringen wollen.
In dieser Live-Session zeigen Matthias Kniepeiss und Cliff Kapatais, wie moderne Bildproduktion heute funktionieren kann: schnell, kreativ und KI-nativ gedacht. Direkt auf der PIXEL.POWER Bühne fotografieren sie eine Cosplayerin in einem einfachen Set-up und verwandeln das Bild anschließend Schritt für Schritt in eine virtuelle Szene. Vom Shooting über Auswahl, Retusche, Compositing, generative Erweiterung und finale Bildbearbeitung wird der gesamte Workflow live demonstriert. Keine trockene Theorie. Kein „irgendwann wird das möglich sein“. Sondern ein echter Praxisblick darauf, wie Fotograf, Kreative und Content-Produzent KI-Tools heute sinnvoll in ihre Arbeit integrieren können. Ohne die Fotografie zu ersetzen, sondern um sie auf das nächste Level zu bringen.
Wie fühlt es sich eigentlich an, vor einer Kamera zu stehen? Beobachtet zu werden, bewertet zu werden und genau die Seiten von sich zu sehen, mit denen man selbst vielleicht schon lange kämpft? Für Fotograf:innen ist diese Frage entscheidend. Denn nur wer versteht, wie verletzlich sich ein Mensch vor der Kamera fühlen kann, schafft Bilder, die nicht verunsichern, sondern stärken. In ihrem Vortrag zeigt Jolly Schwarz, wie Vertrauen, ehrliche Gespräche und ein echter Safe Space zu einer positiven Fotoerfahrung werden können. Es geht um Bodyshaming, Selbstzweifel, sichtbare und unsichtbare Narben und um die Verantwortung, Menschen nicht einfach nur gut aussehen zu lassen, sondern ihnen ein Bild von sich zu schenken, in dem sie sich gesehen, respektiert und schön fühlen. Ein emotionaler Vortrag über Empathie, Fotografie und die Kraft, mit einem einzigen Bild das Selbstbild eines Menschen zu verändern.
Life in Movement erzählt von Raphael Mittendorfers Weg vom Tänzer zum Fotografen und davon, wie Bewegung bis heute seine Bildsprache prägt. Der Talk führt von der Bühne ins Studio, von Performance über Editorial bis hin zu Fashion und Lifestyle und zeigt, wie unterschiedlich Tanz fotografisch erzählt werden kann. Raphael gibt Einblicke in seinen fotografischen Alltag, spricht offen über die Herausforderungen von Licht, Timing und Inszenierung und zeigt, warum Tanzfotografie weit mehr ist als das Festhalten spektakulärer Posen. Es geht um Rhythmus, Ausdruck, Spannung und um die Frage, wie sich all das auch auf moderne Fashion- und Lifestylefotografie übertragen lässt.
Wie entsteht eigentlich ein aussagekräftiges Bild? In meinem Vortrag beleuchte ich meinen kompletten Workflow und zeige euch, wie ich Konzepte entwickle und umsetze. Wir sprechen über die bewusste Bildgestaltung, den Einsatz von Kontrasten und die emotionale Bildsprache. Ich teile mit euch meine Erfahrungen aus der Praxis und erzähle, was mich antreibt. Zudem gebe ich Einblicke in meine Entwicklung als Fotograf – vom Hobby bis zur Präsentation in Galerien.
Nach zehn Jahren beim Mountainbike-Weltcup hat Stefan Voitl seinen Workflow komplett neu gedacht. Statt nach einem langen Renntag noch stundenlang Bilder zu sortieren, zu bearbeiten und auszuliefern, setzt er heute auf einen effizienten Echtzeit-Workflow: Direkt aus der Kamera werden die Bilder per FTP übertragen, mit Neurapix bearbeitet und erreichen den Kunden beinahe in Echtzeit. In seinem Talk zeigt Stefan, wie dieser Workflow in der Praxis funktioniert, welche Herausforderungen dabei entstehen und wie Automatisierung Fotograf dabei helfen kann, schneller zu liefern, ohne bei Qualität und Bildsprache Kompromisse zu machen.
18. & 19. Oktober 2025 @ Urania Wien
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